Die 29. Tagung der Süddeutschen Jährlichen Konferenz ist eröffnet

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9) – mit Gedanken zu diesem Psalmwort aus der heutigen Losung eröffnete Bischof Werner Philipp die 29. Tagung der Süddeutschen Jährlichen Konferenz. Die Delegierten kommen von nah und von fern. Mit leichtem Gepäck. Mit schwerem Gepäck. Das Psalmwort ermutigt uns in die Weite zu gehen, denn Enge blockiert. Wer dagegen auf weiter Fläche steht, kann leichter agieren – den Handlungsspielraum nutzen… Und darum geht es in den Gemeinden, unserer Kirche und an der Tagung der SJK: Es geht darum Weite und Freiheit zu leben und zu erleben, denn „nicht die Enge oder die Angst haben das letzte Wort, sondern Gott führt in die Weite.“
Die Einladung aus Psalm 31 ermutigt den Blick zu weiten und miteinander neue Gestaltungsräume füllen – in Weite und Freiheit. Denn Kirche lebt nicht vom Besitztum Einzelner. Sie lebt davon, dass wir aneinander anteilnehmen, unsere Gaben teilen und miteinander unterwegs sind. Wir wollen entdecken, was Gott für uns bereithält oder wie es in Galater 5,1 heißt: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“

Weiter sagt Bischof Werner Philipp bei seiner Eröffnung: „Wir bringen nicht nur unsere eigenen Beiträge mit, sondern wir bringen uns selbst mit. So möge diese Konferenz ein Ort werden, wo Menschen Freiheit und Weite erleben.“ Und dabei schreibt Gerlingen dieses Jahr Geschichte, denn Gerlingen darf als erster Ort eine Kurzkonferenz der SJK ausrichten. Das ganze Konferenzgeschehen wird dabei auf zwei Sitzungstage verkürzt – wie das gelingen wird, bleibt abzuwarten, doch wir gehen zuversichtlich und hoffnungsvoll in diese Tagung, die unter dem Thema „bring & share“ steht.
Mareike Nix