Werke und Verwaltung – gebündelt in Zentralen Diensten
Der Donnerstag war der Tag mit dem größten Veränderungspotential für die SJK. Es begann am Vormittag mit dem Strukturmodell Zentrale Dienste.
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ne Arbeitsgruppe ‚Struktur der Zentralen Dienste‘ hat sich seit April intensiv damit beschäftigt, wie eine gemeinsame Organisationseinheit für Verwaltung und kirchliche Handlungsfelder aussehen kann. Anja Kieser und Thomas Glück stellten uns die Entwicklung und das Modell vor. Deutlich wurde: es wird ein lebendiger, anpassungsfähiger Organismus, der beweglich bleibt, sich den Herausforderungen der Gemeinden und der Gesellschaft stellt und dabei gleichzeitig Stabilität gibt. Diese neue Einheit soll vor allem die Gemeinden und Bezirke in ihren Bedürfnissen unterstützen.
Die Zentralen Dienste sind in vier Ressorts gegliedert, die unterschiedliche kirchliche Aufgaben- und Leistungsbereiche thematisch bündeln:
Eine gemeinsame Verwaltung und Kommunikation soll Synergien schaffen, Doppelstrukturen vermeiden und klare Zuständigkeiten bieten.
Wichtig ist: Die Zentralen Dienste sind keine zentralistische Behörde, sondern ein vernetzter Dienstleister, der das kirchliche Leben stärkt. Sie bündeln Wissen, ermöglichen Beteiligung und schaffen transparente Wege der Unterstützung – in Bewegung, im Dialog mit den Gemeinden.
Kurz gesagt: für die Gemeinden soll künftig ganz klar sein, wo sie sich hinwenden können, wenn sie Hilfe brauchen.
Nach ausgiebiger Diskussion stimmte die Konferenz dem neuen Strukturmodell Zentrale Dienste einstimmig zu. Eine Arbeitsgruppe wird die Entwicklung weiter begleiten und wichtige Hinweise und Anregungen aus der Konferenz aufnehmen.
Tabea Münz/Redaktion