Im weiteren Verlauf des Samstagvormittags lud Moritz Mosebach dazu ein, ihm Impulse für seine Vertretung beim Calgary-Leadership-Gathering in Kanada mitzugeben, an dem er im Auftrag der Kirche im Oktober 2026 teilnehmen wird.
Maximilian Bühler stellte den neuen Werbefilm der Theologischen Hochschule in Reutlingen vor, der die facettenreiche Arbeit und die Möglichkeiten in den beiden Studiengängen Theologie und Soziale Arbeit mitreißend ins Bild setzt. Im Namen des amtierenden Rektors Christof Voigt, der schon zur Schweizer Konferenz abgereist ist, bedankte er sich für alle Unterstützung der THR und lädt herzlich zu den öffentlichen Veranstaltungen ein.

Der SJKV (Vorstand der Süddeutschen Jährlichen Konferenz) stellte den zweiten Teil seines Berichtes vor. Dort geht es zunächst um die Organisation der „Zentralen Dienste“ – die neue Struktur für alle Werke und Dienstleister, die auch eine Aktualisierung des Diensthandbuchs (DHB) der SJK erforderlich macht.Das Projekt „Espirito Jugendkirche“ beendet seine Arbeit. Die verantwortliche Trägerschaft der Jugendkirche hat bereits die Bethanien-Diakonissenstiftung übernommen.
Es werden 15 Stellen für Freiwillige in Kirchengemeinden eingerichtet.
Wir danken Pastor in Ruhe Matthias Walter herzlich für seine Mitarbeit in der AG Ökumene, insbesondere in der Redaktion des „Hausgebets im Advent“.
Der geplante Beschluss zur „Unvereinbarkeit von gleichzeitiger Mitgliedschaft in extremistischen Parteien und in der EmK“ wurde diskutiert. Er wurde auch in den anderen Konferenzen besprochen. Die Hoffnung ist, dass wir am Ende als EmK in Deutschland einen gemeinsamen Beschluss haben. Die Diskussion entzündet sich an der schwierigen Definition des Begriffes „extremistisch“. Bisher verzichtet der Antrag auf die Nennung konkreter Parteien. Es geht vor allem darum, jede Form von Menschenfeindlichkeit und der Bedrohung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu verurteilen. Der Weg des Beschlusses ist inzwischen ein langer: Eingebracht vom Bezirk Achalm wurde er in verschiedenen Gremien und Ausschüssen der SJK behandelt in die Distriktsversammlungen zurückgespiegelt, in der Breite diskutiert und alle Veränderungen wurden so gut wie möglich eingearbeitet. In der vorliegenden Form bildet der Beschluss diese Debatte ab.
Leidenschaftliche Wortmeldungen betonten die Notwendigkeit, uns als Kirche eindeutig für Menschenwürde und demokratische Grundordnung zu positionieren.
Der Beschlussantrag mit den aufgenommenen Änderungen wurde von der Konferenz mit großer Mehrheit angenommen und mit Applaus begrüßt. Im Anschluss daran teilte der Bischof eine Erfahrung, die er in der Ukraine machte. Die Methodistinnen und Methodisten dort haben sich auf die Fahne geschrieben: Widerstehen, ohne zu hassen. Er bedankte sich für die Diskussion, die trotz unterschiedlicher Positionen in Liebe geführt wurde und gab den Auftrag mit, in den Gemeinden darüber zu diskutieren und das Thema zu behandeln.
Dagmar Köhring